Die IEC Business Conference wurde dieses Jahr vom 2. bis 4. April in Monte Carlo abgehalten, mit einer Rekordbeteiligung von Delegierten aus 36 Ländern. Es war wieder eine unschlagbare Möglichkeit für führende Manager der Eierindustrie weltweit letztgültige Informationen zu erhalten und die Netzwerkarbeit zu vertiefen. Repräsentanten der globalen Eierindustrie hörten viel Neues über die vielfältigen Entwicklungen in ihrer Branche.

Während der zwei Tage brachten Experten in ihren Vorträgen wichtige Informationen den Delegierten näher und zwar bezüglich AI (Avian Influenza), dem  Wohl der Legehennen, Fütterungsalternativen, Entwicklungen im Welthandel und Tendenzen der Konsumenten Preferenzen.

In seiner Eröffnungsrede hat der IEC Vorsitzende Ben Dellaert die weiter gehende Verbesserung der IEC Kommunikationskanäle bestätigt, inklusive ihre Präsenz in den sozialen Medien. Er hat auch die zweite Gruppe des sehr erfolgreichen Projektes „IEC Young Egg Leaders“ auf ihrem zweijährigen Programm begrüßt und  besonders hervorgehoben, wie wichtig die Initiativen der IEC im Ernährungsbereich (IENC) und der „Runde Tisch für Nachhaltige Eierproduktion und Vermarktung“ sind.

Professor David Hughes hat in seinem viel beachteten Vortrag darauf hingewiesen, dass Fleisch für Konsumenten nicht mehr die zentrale Bedeutung in den täglichen Mahlzeiten hat und Eier als „Superfood“ die Erwartungen gesundheitsbewusster Konsumenten weitgehend erfüllen.

Professor Charles Spencer von der Universität Oxford hat festgestellt, dass das Ansprechen aller Sinne am Verkaufspunkt für Konsumenten sowohl emotional als auch rational einen bleibenden Eindruck und mehr Zufriedenheit hinterlässt.

In einer Präsentation zum Thema Hennen Ernährung wurden neueste Erkenntnisse dargelegt, dass „Split Feeding“, nämlich unterschiedliche Fütterung zu verschiedenen Tageszeiten erfolgreich sein würde.

Einen ganzen Nachmittag hat man der Aviären Influenza gewidmet, wobei diskutiert wurde inwieweit  Bio Sicherheit, Tier Immunisierung durch Impfung und die Dokumentation über getötete erkrankte Tiere und umfassende sanitäre Maßnahmen zukünftige AI Ausbrüche verhindern können.

Am Dienstag wurden die Auswirkungen von Brexit und der Präsidentschaft Donald Trumps auf den Welthandel gewidmet.

In der abschließenden Sitzung wurde die IEC Arbeitsgruppe zu Animal Welfare reaktiviert, um der Industrie eine globale Stimme in Verhandlungen mit OIE, der globalen Organisation für Tiergesundheit, zu geben.

Ovotherm war an der erfolgreichen Tagung durch den Geschäftsführer Mag. Franz Hofer, Mag. Petra Küblböck und dem globalen IEC Botschafter Willi Kallhammer vertreten.